Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS)
Inklusive Zertifikat Vestibulartherapeut — komplexe Funktionsstörungen der craniocervikalen Region umfassend untersuchen und behandeln.
Erwerben Sie die Kompetenz, komplexe Funktionsstörungen in der craniocervikalen Region umfassend zu untersuchen und zu behandeln: Kiefer- und HWS-Beschwerden, Kopfschmerz, Schwindel etc. Sie können auch nur einzelne Module belegen.
Für das Zertifikat als CCS-Therapeut*in sind die Module Craniale Strukturen, CMD I + II und SKS I + II verpflichtend. Danach kann die CCS-Zertifikatsprüfung abgelegt werden, welche online über das Lernportal der Physio-Akademie erfolgt.
Information und Anmeldung: In der Kursdatenbank der Physio-Akademie gGmbH finden Sie alle Kursinformationen und außerdem eine Angabe über freie Kursplätze. Dort können Sie sich auch gleich online anmelden. Alle hier beschriebenen Kurse sind mit ihrem entsprechenden Eintrag in der Kursdatenbank verlinkt.
Ihre Anmeldung erledigen Sie bitte online (Kursdatenbank) oder senden Sie schriftlich per Post, Fax oder E-Mail an die Physio-Akademie gGmbH als Veranstalter. Verwenden Sie dazu am besten das Anmeldeformular (PDF zum Herunterladen).
Physio-Akademie gGmbH
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Module
Module (ausführliche Beschreibung)
Craniale Strukturen untersuchen und behandeln
Dieser Kurs vermittelt – in Abstimmung mit den anderen Modulen zum CCS-Therapeut – die funktionelle Anatomie sowie ausgewählte Techniken zur Untersuchung und Behandlung des Craniums und der cranialen Nerven (Hirnnerven). Im ersten praktischen Teil des Kurses übt der Teilnehmer passive Zusatzbewegungen am Cranium. Der zweite Praxis-Schwerpunkt liegt in der Testung und Therapie der cranialen Nerven. Es werden Zusammenhänge von Nervengewebe und mechanischen Berührungspunkten und deren Auswirkungen erläutert. In einem ausgewogenen Verhältnis aus theoretischen und praktischen Anteilen (50:50) wird den Teilnehmern vermittelt, welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen, diverse Symptome von Schluckstörungen bis hin zu okulomotorischen Beschwerden zu untersuchen und zu behandeln. Modul der Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), auch unabhängig buchbar.
Craniomandibuläre Dysfunktion I = CMD I
Dieser Kurs zielt auf die Bedeutung der physiotherapeutischen Behandlung des Kiefergelenks als mobiles Zentrum zwischen Kopf- und Gesichtsschädel. Clinical Reasoning, Behandlungstechniken, aussagefähige Dokumentation und Kommunikation mit Zahnmediziner*in und Patient*in sind ein wesentlicher Bestandteil des Seminars. Die Arbeit mit Fallbeispielen verdeutlicht unterschiedliche therapeutische Vorgehensweisen. Um die Zusammenarbeit von Zahnmediziner*in und Physiotherapeut*in zu optimieren, werden Strukturmodelle erarbeitet. Modul der Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), auch unabhängig buchbar.
Symptomkomplex Kopfschmerz-Schwindel I = SKS I
Dieser Kurs erklärt Kopfschmerzarten, Schwindelformen sowie deren Entstehungsmechanismen und zeigt das Clinical Reasoning, effektive Untersuchungen und evidenzbasierte Behandlungen. Inhalte umfassen u.a. manuelle Techniken an Gelenken, myofaszialen Strukturen und Nerven, aktive Therapieformen, Schmerzmanagement, zu beachtende Red Flags und Grundlagen der vestibulären Rehabilitation. Fallbeispiele von Schwindel- und Kopfschmerzpatienten veranschaulichen die Kursinhalte. Vorkenntnisse in Manueller Therapie werden empfohlen. Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, die häufigen Beschwerdebilder Kopfschmerz und Schwindel adäquat zu untersuchen, zu bewerten und zu behandeln. Der Kurs besteht zu 50% aus theoretischen Anteilen und zu 50% aus praktischem Üben. Modul der Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), auch unabhängig buchbar.
Craniomandibuläre Dysfunktion II = CMD II
Dieser Kurs richtet sich an Physiotherapeut*innen, die bereits einen Grundkurs CMD I absolviert haben. Die Inhalte aus Teil I zur physiotherapeutischen Behandlung des Kiefergelenks werden ergänzt, erweitert und vertieft. Modul der Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), auch unabhängig buchbar.
Symptomkomplex Kopfschmerz-Schwindel II = SKS II
Dieser Aufbaukurs beinhaltet weiterführende Untersuchungsgänge und Behandlungsmodalitäten betreffender neuromuskuloskelettaler Systeme, die für cranio-cervicale Syndrome relevant sein können. Themenbereiche wie das craniale Nervensystem, zentrale Verarbeitungsmechanismen bei craniocervicalen Symptomen, Regulationssysteme des vegetativen Nervensystems, Assessment- und Therapieverfahren für Patienten mit zentralisierten Schmerzphänomenen, Differenzierung von Gesichtsschmerzen, Einflüsse der BWS-, Schulter- und Schultergürtelregion oder der Diaphragmen werden theoretisch wie auch praktisch erläutert und erkundet. Entscheidungsprozesse für eine Hands-on- bzw. Hands-Off-Therapie werden dargestellt. Des Weiteren wird näher auf die Problematik des kindlichen Kopfschmerzes eingegangen. Pathophysiologische Ansätze, Assessmentverfahren und Behandlungsstrategien des kindlichen Kopfschmerzes bzw. der kindlichen Migräne werden aufgezeigt. Modul der Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), auch unabhängig buchbar.
Kommunikation – das fehlende Puzzleteil in der Therapie
Im physiotherapeutischen Praxisalltag begegnen wir vielfach Patient*innen mit komplexen Beschwerdebildern wie Kopfschmerzen, Schwindel oder craniomandibulärer Dysfunktion, die unterschiedlichen Einflussfaktoren unterliegen. Die Begleitung und Führung dieser Patient*innen fordert vom Therapeut*innen ein hohes Maß an Fachwissen, Empathie und sozial-kommunikativer Kompetenz. In der Ausbildung von Therapeuten spielen diese Fähigkeit gleichwohl bislang nur eine untergeordnete Rolle. Im Kurs erfahren Sie, wie Kommunikation den Behandlungsprozess unterstützt. Sie üben, unterschiedliche Kommunikations- und Fragetechniken in der Interaktion mit dem Patienten einzusetzen. In praktischen Übungen lernen Sie unter anderem, wie Sie empathisch und lösungsorientiert Anamnesegespräche zur Eingrenzung von Beschwerdeursachen gestalten, wie Sie herausfordernde Gespräche mit Patienten meistern, und wie Sie eine authentische Haltung entwickeln, um als Experte, Berater und Trainer wahrgenommen und anerkannt zu werden. Optionales Zusatzmodul zur Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), einzeln buchbar.
Osteopathische Techniken bei cranio-cervicalen Syndromen
Dieser Kurs richtet sich an Physiotherapeut*innen während oder nach der Fortbildung zum CCS-Therapeut, sowie an alle anderen Interessierten mit Vorkenntnissen in der craniocervicalen Region. Die beiden Hauptthemen sind craniosacrale und myofasciale Theorie und Techniken bei craniocervicalen Syndromen. Dieser Kurs möchte das Behandlungsspektrum um osteopathische Techniken erweitern, die insbesondere die vegetative Regulation, das Lymphsystem und die Durchblutung verbessern. Hiervon profitieren nicht nur Patienten*innen mit Kopfschmerzen und Schwindel, sondern auch Menschen mit chronischen Schmerzen und psychosomatischen Beschwerden. Vermittelt werden eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie im Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem. Optionales Zusatzmodul zur Weiterbildung als Therapeut*in für craniocervikale Syndrome (CCS), einzeln buchbar.